Ein Mitarbeiter des Lastenfahrrad-Zentrums zeigt einem Kunden ein Lasten e-Bike

FAQ - häufig gestellte Fragen zu Lastenrädern

Allgemeine Fragen zum Lastenrad

Pedelec steht für „Pedal Electric Cycle“. Das bedeutet, dass ein Elektromotor nur dann unterstützend zum Einsatz kommt, wenn der Fahrer aktiv in die Pedale tritt. Die Motorunterstützung ist beim Treten auf maximal 25 km/h + 10% Toleranz beschränkt. Zusätzlich können noch Lasten mit bis zu über 100 kg transportiert werden, die durch den Motor extra leicht transportiert werden können.

Doch! Das Pedelec fährt nur dann vorwärts, wenn selbst in die Pedale getreten wird. Der Elektromotor gibt dir jedoch unterstützenden Antrieb, welcher größer wird, je stärker du trittst. Auch über verschiedene Unterstützungsstufen kann der Fahrer die Unterstützung des Motors einstellen.

Je nach Klassifizierung des Lastenfahrrads gibt es unterschiedliche Obergrenzen der Tretunterstützung. Es gibt Pedelecs bis 25 km/h, welche beim Erreichen der Geschwindigkeitsgrenze die Motorunterstützung unterbrechen. Geschwindigkeiten jenseits der 25 km/h sind natürlich auch möglich, können allerdings nur mit eigener Muskelkraft des Fahrers erreicht werden.

Schnellere Lasten S-Pedelecs riegeln die Unterstützung normalerweise erst bei 45 km/h ab, gelten aber nach der StVZO als „Kleinkraftfahrzeug“ und sind daher versicherungs- und führerscheinpflichtig.

Bei einem Pedelec muss man grundsätzlich treten, wenn man vorwärts kommen will. Im Gegensatz dazu ist das Fahren mit einem e-Bike auch ohne Treten möglich, weshalb es rechtlich auch kein Fahrrad ist, sondern ein „Kleinkraftfahrzeug“.

Die Folge daraus: Für das e-Bike benötigt man ein Versicherungskennzeichen, eine Mofaprüfbescheinigung (oder einen anderen entsprechenden Führerschein) und man muss mindestens 16 Jahre alt sein.

Nein! Wegen der Geschwindigkeitsbeschränkung des Motors sowie der Tatsache, dass der Elektromotor nur unterstützend beim Treten wirksam ist, wird ein Pedelec wie ein Fahrrad gehandhabt. Das heißt: Wo immer man mit einem normalen Fahrrad fahren darf, ist auch ein Pedelec erlaubt.

Ganz im Gegenteil! Jeder der ein herkömmliches Fahrrad bedienen kann, kann auch ein e-Bike bedienen. Das System wird per Knopfdruck eingeschaltet, wie eine Kaffeemaschine, und schon kann es losgehen. Der Akku ist simpel zu laden, da man das passende Ladegerät beim Kauf des e-Bikes erhält.

Für ein Lastenfahrrad bis 25 km/h besteht genauso wie für das Fahrrad keine Helmpflicht. Allerdings muss beim Fahren von S-Pedelecs und selbstfahrenden e-Bikes ein Helm getragen werden, da sie zu den Kleinkraftfahrzeugen zählen.

Die Technik für Elektromotoren stammt aus 200 Jahre langer Entwicklung. Die am e-Bike angebrachten Motoren sind direkte Weiterentwicklungen von Elektromotoren aus der Automobiltechnik, beispielsweise der Servolenkung.

Von Jahr zu Jahr investieren Hersteller wie Bosch und Yamaha immense Beträge in die Entwicklung, sodass jedes Jahr ein neues High-End-Produkt verbaut werden kann. Das Ende der Fahnenstange ist zwar noch lange nicht erreicht, jedoch ist die Technik auf einem sehr guten Weg.

Die elektronischen Komponenten sind so vor Wassereinbruch geschützt, dass eine Fahrt bei Regen kein Problem darstellt. Jedoch sollten Stellen, an denen die ganze Antriebseinheit in das Wasser eintaucht, vermieden werden.

Der Akku des Lastenrads

Ja! Akkus von e-Bikes bestehen in der Regel aus Lithium-Ionen-Zellen. Diese stecken auch in Laptops, Handys und so weiter. Es gelten daher die gleichen Gebrauchshinweise wie auch für andere Akkus, sprich Schutz vor Sturzschäden oder Überhitzen.

Beachtet man also die gängigen Tipps zum Umgang mit Akkus, sind Unfälle leicht zu vermeiden. Falls am e-Bike Akku jedoch sichtbare Schäden erkennbar sind, sollte der Fachhändler informiert werden.

Die Kosten für eine Akkuladung sind abhängig vom Akku selbst und vom Strompreis. Daher schwankt der Preis für einen ganzen Ladezyklus meistens zwischen 8 und 20 Cent.

Die Reichweite eines e-Bike Akkus ist von vielen Komponenten abhängig:

  • Akkukapazität
  • Motor-Effizienz
  • Batterie-Management-System (BMS)
  • Fahrweise & Fahrer
  • Gelände
  • Unterstützungsstufe
  • Windverhältnisse
  • Kleidung
  • Zusatzlast


Daher kann die Reichweite meist kaum genau vorhergesagt werden. Ist zum Beispiel laut Herstellerangabe die Reichweite eines Akkus bei 80 km, so kann diese um bis zu 30% schwanken.

 

Die Akku-Reichweite ist stark abhängig von der Fahrweise des Fahrers. Folgende Tipps sind daher nützlich, um das Maximale aus der Akkuladung herauszukitzeln:

  • gleichmäßiges Treten
  • häufiges Stop & Go vermeiden
  • im ersten Gang anfahren
  • den richtigen Reifendruck haben
  • nicht immer im höchsten Unterstützungsmodus fahren
  • den Luftwiderstand minimieren
  • wenig Zusatzgewicht

Die Ladezeit eines e-Bike Akkus ist stark vom Modell abhängig. Sie kann zwischen 2 bis 6 Stunden betragen.

Ja! Viele Städte werben damit, dass man e-Bikes an bestimmten Orten aufladen kann, welche sich meistens in der Innenstadt befinden. So kann auch auf längeren Ausflügen der Akku aufgeladen werden.

Ein e-Bike Akku ist im Durchschnitt konzipiert für 700 – 1000 Vollladungen. Das bedeutet, dass der Akku bei täglicher Aufladung über mehrere Jahre einwandfrei funktionieren kann. Natürlich beeinflusst auch der Umgang mit dem e-Bike Akku dessen Lebensdauer.

Akkus mit einer Kapazität von 85% gegenüber ihrer Ausgangskapazität gelten in der Theorie als aufgebraucht. Die Lebensdauer ist dabei stark abhängig von der Benutzung des e-Bikes und dem Umgang mit dem e-Bike Akku. Allerdings vergeben immer mehr Hersteller eine Garantie von über 2 Jahren auf e-Bike Akkus.

Die meisten e-Bike Akkus werden entweder unter dem Gepäckträger platziert oder am Unterrohr. Neuere Modelle mit Dual Battery System besitzen auch am Oberrohr einen Akku. Die Platzierung des Akkus hat keine nennenswerten Einflüsse auf das Antriebssystem. Lediglich das Handling wird durch den Akku manchmal beeinflusst, der den Schwerpunkt des e-Bikes verlagern kann. Der Trend geht jedenfalls in Richtung mittlerer Positionierung.

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Motor & Antrieb von Lastenrädern

Es gibt im Wesentlichen drei Motor-Konfigurationen für die meisten Elektrofahrräder. Die meisten Kunden bevorzugen nach Erfahrung der e-motion Experten den Mittelmotor.

Um den Betrieb und Unterhalt des e-Bikes so einfach wie möglich zu halten, setzen wir einen wartungsfreien bürstenlosen Motor ein. Das spart dir Zeit und Kosten und du hast lange Freude an deinem Elektrofahrrad.

Kein Problem. Ein integrierter Mechanismus in der Bremse unterbricht bei Betätigung sofort die Stromzufuhr zum Motor. Dadurch wird ein Sicherheitsstopp eingeleitet, der verhindert, dass der Motor gegen das Bremsen arbeitet.

Nutzen von Lastenrädern

Im Volksmund gelten e-Bikes & Pedelecs oft nur als Fahrzeug für Faule. Wir können mit großer Sicherheit behaupten, dass solche Leute noch nie auf einem solchen Pedelec saßen. Denn trotz der vielen Vorteile muss der Fahrer dennoch in die Pedale treten.

Dafür bekommt er allerdings auch einiges zurück! Wie zum Beispiel „eingebauten Rückenwind“ und eine schweißfreie Fahrt. Alle Vorteile von e-Bikes haben wir dir separat zusammengefasst. Wir empfehlen jedem, der noch nie auf einem e-Bike saß, mal eines auszuprobieren! Denn das schönste daran ist der riesige Fahrspaß, den einem der Elektromotor bietet. Zudem kannst du mit einem Lastenrad getrost dein Auto stehen lassen und mühelos auch schwere Lasten oder deine Kinder auf größeren Distanzen transportieren.

Pedelecs sind definitiv Fahrzeuge für jedermann. Anders als beim Fahrradfahren hat es der Fahrer eines e-Bikes in der Hand, wie sehr er sich bei der Fahrt unterstützen lassen möchte. Je höher die Unterstützungsstufe, desto mehr Schub liefert der Elektromotor bei gleich bleibender Trittfrequenz. Der Elektromotor kann auf Abfahrten nahezu ausgeschaltet werden, wobei er jedoch bei Auffahrten die nötige Unterstützung liefert, um auch schwere Lasten mühelos zu transportieren.

Einer der Hauptgründe, warum sich ein Kauf von einem e-Bike lohnt, ist der riesige Fahrspaß, den es vermittelt. Stell dir vor, wie du im Sommer bei sonnigen Temperaturen eine Radtour mit deinen Kindern unternimmst – eine ganz schön schweißtreibende Angelegenheit. Mit einem Elektromotor als Unterstützung spürt man allerdings den frischen Fahrtwind um die Ohren und tut dennoch etwas für seine Fitness – und das mit der ganzen Familie!

Absolut. Dein e-Bike ist ein idealer Fitnesstrainer. Dein Puls, Herz-Kreislauf, Muskeln und Gelenke werden immer im optimalen Bereich trainiert. Wer regelmäßig e-Bike fährt, kann einen niedrigeren Ruhepuls erzielen und durch die kontinuierliche Kalorienverbrennung sein Gewicht reduzieren. Wer das Auto häufiger stehen lässt und zum Lastenfahrrad greift, kann somit ganz einfach etwas für seine Gesundheit tun.

Aber sicher! Lasten e-Bikes haben einen sehr positiven Einfluss auf die Umwelt. Sie tragen dazu bei, dass die Leute viel weniger Auto fahren, weniger CO² produzieren und mehr Parkraum in den Städten entsteht. Wusstest du, dass mindestens 6 Lasten e-Bikes auf einen Autoparkplatz passen? Lies mehr über e-Bikes und die Umwelt.

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