FAQ - häufig gestellte Fragen zu Lastenfahrrädern

Häufig gestellte Fragen

Allgemeines 

 

 

1. Was ist ein Lasten Pedelec?

Pedelec steht für "Pedal Electric Cycle". Das bedeutet, dass ein Elektromotor nur dann unterstützend zum Einsatz kommt, wenn der Fahrer aktiv in die Pedale tritt. Die Motorunterstützung ist beim Treten auf maximal 25 km/h + 10% Toleranz beschränkt. Zusätzlich können noch Lasten mit bis zu über 100 kg transportiert werden, die durch den Motor, extra leicht transportiert werden können.

 

 

2. Muss ich mit einem Lasten Pedelec nie wieder treten?

Doch! Das Pedelec fährt nur dann vorwärts, wenn selbst in die Pedale getreten wird. Der Elektromotor gibt Ihnen jedoch unterstützenden Antrieb, welcher größer wird, je stärker Sie treten. Auch über verschiedene Unterstützungsstufen kann der Fahrer die Unterstützung des Motors einstellen.

 

 

3. Wie schnell fährt ein Lastenfahrrad?

Je nach Klassifizierung des Lastenfahrrads gibt es unterschiedliche Obergrenzen der Tretunterstützung. Es gibt Pedelecs bis 25 km/h, welche beim Erreichen der Geschwindigkeitsgrenze die Motorunterstützung unterbrechen. Geschwindigkeiten jenseits der 25 km/h sind natürlich auch möglich, können allerdings nur mit eigener Muskelkraft des Fahrers erreicht werden.

Schnellere Lasten S-Pedelecs riegeln die Unterstützung normalerweise erst bei 45 km/h ab, gelten aber nach der StVZO als "Kleinkraftfahrzeug" und sind daher versicherungs- und führerscheinpflichtig.

 

4. Was ist der Unterschied zwischen einem Pedelec und einem e-Bike?

Bei einem Pedelec muss man grundsätzlich treten, wenn man vorwärts kommen will. Im Gegensatz dazu ist das Fahren mit einem e-Bike auch ohne Treten möglich, weshalb es rechtlich auch kein Fahrrad ist, sondern ein Kleinkraftfahrzeug".

Die Folge daraus: Für das e-Bike benötigt man ein Versicherungskennzeichen, eine Mofaprüfbescheinigung (oder einen anderen entsprechenden Führerschein) und muss mindestens 16 Jahre alt sein.

 

 

5. Benötigt man einen Führerschein bzw. Versicherung für ein Lastenfahrrad?

Nein! Wegen der Geschwindigkeitsbeschränkung des Motors sowie der Tatsache, dass der Elektromotor nur unterstützend beim Treten wirksam ist, wird ein Pedelec wie ein Fahrrad gehandhabt. Das heißt: Wo immer man mit einem normalen Fahrrad fahren darf, ist auch ein Pedelec erlaubt.

 

 

6. Sind e-Bikes schwer zu bedienen?

Ganz im Gegenteil! Jeder der ein herkömmliches Fahrrad bedienen kann, kann auch ein e-Bike bedienen. Das System wird per Knopfdruck eingeschaltet, wie eine Kaffeemaschine, und schon kann es losgehen. Der Akku ist simpel zu laden, da man das passende Ladegerät beim Kauf des e-Bikes erhält.

 

 

7. Gibt es für Pedelecs eine Helmpflicht?

Für ein Lastenfahrrad bis 25 km/h besteht genauso wie für das Fahrrad keine Helmpflicht. Allerdings muss beim Fahren von S-Pedelecs und selbstfahrenden e-Bikes ein Helm getragen werden, da Sie zu den Kleinkraftfahrzeugen zählen.

 

8. Ist die Technik für Elektrofahrräder denn schon ausgereift?

Die Technik für Elektromotoren stammt aus 200 Jahre langer Entwicklung. Die am e-Bike angebrachten Motoren sind direkte Weiterentwicklungen von Elektromotoren aus der Automobiltechnik, beispielsweise der Servolenkung.

Von Jahr zu Jahr investieren Hersteller wie Bosch und Yamaha immense Beträge in die Entwicklung, sodass jedes Jahr ein neues High-End-Produkt verbaut werden kann. Das Ende der Fahnenstange ist zwar noch lange nicht erreicht, jedoch ist die Technik auf einem sehr guten Weg.

 

 

9. Darf ich bei Regen ein Lasten e-Bike fahren?

Die elektronischen Komponenten sind so vor Wassereinbruch geschützt, dass eine Fahrt bei Regen kein Problem darstellt. Jedoch sollten Stellen, an denen die ganze Antriebseinheit in das Wasser eintaucht, vermieden werden.

 

Akku

 

1. Ist der Akku am Elektrofahrrad denn überhaupt sicher?

Ja! Akkus von e-Bikes bestehen in der Regel aus Lithium-Ionen-Zellen. Diese stecken auch in Laptops, Handys und so weiter. Es gelten daher die gleichen Gebrauchshinweise wie auch für andere Akkus, sprich Schutz vor Sturzschäden oder Überhitzen.

Beachtet man also die gängigen Tipps zum Umgang mit Akkus, sind Unfälle leicht zu vermeiden. Falls am e-Bike Akku jedoch sichtbare Schäden erkennbar sind, sollte der Fachhändler informiert werden.

 

 

2. Wie teuer ist eine e-Bike Akkuladung?

Die Kosten für eine Akkuladung sind abhängig vom Akku selbst und vom Strompreis. Daher schwankt der Preis für einen ganzen Ladezyklus meistens zwischen 8 und 20 Cent.

 

 

3. Wie groß ist die Reichweite bei einer ganzen Akkuladung?

Die Reichweite eines e-Bike Akkus ist von vielen Komponenten abhängig:

  • Akkukapazität
  • Motor-Effizienz
  • Batterie-Management-System (BMS)
  • Fahrweise & Fahrer
  • Gelände
  • Unterstützungsstufe
  • Windverhältnisse
  • Kleidung
  • Zusatzlast

Daher kann die Reichweite meist kaum genau vorhergesagt werden. Ist zum Beispiel laut Herstellerangabe die Reichweite eines Akkus bei 80 km, so kann diese um bis zu 30% schwanken.

 

 

4. Wie kann ich meine Akku-Reichweite erhöhen?

Die Akku-Reichweite ist stark abhängig von der Fahrweise des Fahrers. Folgende Tipps sind daher nützlich, um das Maximale aus der Akkuladung herauszukitzeln:

  • gleichmäßiges Treten
  • häufiges Stop & Go vermeiden
  • im ersten Gang anfahren
  • den richtigen Reifendruck haben
  • nicht immer im höchsten Unterstützungsmodus fahren
  • den Luftwiderstand minimieren
  • wenig Zusatzgewicht

 

 

5. Wie lange dauert es, bis mein Akku voll aufgeladen ist?

Die Ladezeit eines e-Bike Akkus ist stark vom Modell abhängig. Sie kann zwischen 2 bis 6 Stunden betragen.

 

 

6. Gibt es Lasten e-Bike Ladestationen?

Ja! Viele Städte werben damit, dass man e-Bikes an bestimmten Orten aufladen kann, welche sich meistens in der Innenstadt befinden. So kann auch auf längeren Ausflügen der Akku aufgeladen werden.

 

7. Geht der e-Bike Akku nicht schnell kaputt?

Ein e-Bike Akku ist im Durchschnitt konzipiert für 700 - 1000 Vollladungen. Das bedeutet, dass der Akku bei täglicher Aufladung über mehrere Jahre einwandfrei funktionieren kann. Natürlich beeinflusst auch der Umgang mit dem e-Bike Akku dessen Lebensdauer.

 

 

8. Gibt es eine Garantie auf Lasten e-Bike Akkus?

Akkus mit einer Kapazität von 85% gegenüber Ihrer Ausgangskapazität gelten in der Theorie als aufgebraucht. Die Lebensdauer ist dabei stark abhängig von der Benutzung des e-Bikes und dem Umgang mit dem e-Bike Akku. Allerdings vergeben immer mehr Hersteller eine Garantie von über 2 Jahren auf e-Bike Akkus.

 

 

9. Welche Akkuposition ist die beste?

Die meisten e-Bike Akkus werden entweder unter dem Gepäckträger platziert oder am Unterrohr. Neuere Modelle mit Dual Battery System besitzen auch am Oberrohr einen Akku. Die Platzierung des Akkus hat keine nennenswerten Einflüsse auf das Antriebssystem. Lediglich das Handling wird durch den Akku manchmal beeinflusst, der den Schwerpunkt des e-Bikes verlagern kann. Der Trend geht jedenfalls in Richtung mittlerer Positionierung.

 

Motor & Antrieb

 

1. Welche Position beim Elektromotor ist am besten? Vorne, Mitte oder Hinten?

Es gibt im Wesentlichen drei Motor-Konfigurationen für die meisten Elektrofahrräder. Die meisten Kunden bevorzugen nach Erfahrung von e-motion Technologies den Mittelmotor.

Mittelmotor

 

Vorteile

  • Die beste Variante aus Gesamtsicht
  • Sehr natürliches Fahrgefühl
  • Motorkraft wird optimal auf Tretkraft abgestimmt
  • Alle normalen Fahrradkomponenten einsetzbar
  • Radausbau ist einfach
  • Integrierte Kraftmessung möglich
  • Optimal tiefer Schwerpunkt

 

 

Nachteile:

  • Oft keine Rücktrittbremse möglich
  • Rahmen-Kosten etwas höher, da der Antrieb voll integriert wird
  • Etwas höherer Kettenverschleiß

Hinterrad Naben-Motor

 

Vorteile

  • Sehr gute Traktion, da größtes Gewicht auf dem Hinterrad lastet
  • Sehr guter Halt bei Steigungen und Nässe

 

 

Nachteile:

  • Rad-Ausbau ist umständlich
  • Technisch die komplexeste Steuerung und Verkabelung
  • Etwas kostspieliger, da spezielle Komponenten verwendet werden müssen

Front Naben-Motor

 

Vorteile

  • Einfachste und billigste Variante
  • Rücktrittbremse ist möglich

 

 

Nachteile:

  • Fahrverhalten ist gewöhnungsbedürftig
  • Mangel an Traktion an Hügeln oder nassen Passagen
  • Teilweise Geräuschentwicklung
  • Hohes Gewicht am Vorderrad

 

2. Warum setzt e-motion nur auf bürstenlose Elektromotoren als Antrieb?

Um den Betrieb und Unterhalt des e-Bikes so einfach wie möglich zu halten, setzen wir einen wartungsfreien bürstenlosen Motor ein. Das spart Ihnen Zeit und Kosten und lange Freude an Ihrem Elektrofahrrad.

 

 

3. Was passiert, wenn ich bremse, während der Motor in Betrieb ist?

Kein Problem. Ein integrierter Mechanismus in der Bremse unterbricht bei Betätigung sofort die Stromzufuhr zum Motor. Dadurch wird ein Sicherheitsstopp eingeleitet, der verhindert, dass der Motor gegen das Bremsen arbeitet.

 

Nutzen

 

1. Ich bin doch noch fit, warum sollte ich mir ein Lasten e-Bike anschaffen?

Im Volksmund gelten e-Bikes & Pedelecs oft nur als Fahrzeug für Faule. Wir können mit großer Sicherheit behaupten, dass solche Leute noch nie auf einem solchen Pedelec saßen. Denn trotz der vielen Vorteile muss der Fahrer dennoch in die Pedale treten.

Dafür bekommt er allerdings auch einiges zurück! Wie zum Beispiel "eingebauten Rückenwind" und eine schweißfreie Fahrt. Alle Vorteile von e-Bikes haben wir Ihnen separat zusammengefasst. Wir empfehlen jedem, der noch nie auf einem e-Bike saß, mal eines auszuprobieren! Denn das schönste daran ist der riesige Fahrspaß, den einem der Elektromotor bietet. Zudem, können Sie mit einem Lastenfahrrad getrost Ihr Auto stehen lassen und mühelos auch schwere Lasten oder Ihre Kinder auf größeren Distanzen transportieren.

 

 

2. Ist ein Pedelec nur was für Unsportliche und Senioren?

Pedelecs sind definitiv Fahrzeuge für jedermann. Anders als beim Fahrradfahren hat es der Fahrer eines e-Bikes in der Hand, wie sehr er sich bei der Fahrt unterstützen lassen möchte. Je höher die Unterstützungsstufe, desto mehr Schub liefert der Elektromotor bei gleich bleibender Trittfrequenz. Der Elektromotor kann auf Abfahrten nahezu ausgeschaltet werden, wobei er jedoch bei Auffahrten die nötige Unterstützung liefert, um auch schwere Lasten mühelos zu transportieren.

 

 

3. Macht Lastenfahrrad fahren Spaß?

Eines der Hauptgründe, warum sich ein Kauf von einem e-Bike lohnt, ist der riesige Fahrspaß, den es vermittelt. Stellen Sie sich vor, wie sie im Sommer bei sonnigen Temperaturen eine Radtour mit Ihren Kindern unternehmen - eine ganz schön schweißtreibende Angelegenheit. Mit einem Elektromotor als Unterstützung spürt man allerdings den frischen Fahrtwind um die Ohren und tut dennoch etwas für seine Fitness - und das mit der ganzen Familie!

 

 

4. Ist Lastenfahrrad fahren gesund?

Absolut. Ihr e-Bike ist ein idealer Fitnesstrainer. Ihr Puls, Herz-Kreislauf, Muskeln und Gelenke werden immer im optimalen Bereich trainiert. Wer regelmäßig e-Bike fährt kann einen niedrigeren Ruhepuls erzielen und durch die kontinuierliche Kalorienverbrennung sein Gewicht reduzieren. Wer das Auto häufiger stehen lässt und zum Lastenfahrrad greift, kann somit ganz einfach etwas für seine Gesundheit tun.

 

 

5. Schützt Lastenfahrrad fahren die Umwelt?

Aber sicher! Lasten e-Bikes haben einen sehr positiven Einfluss auf die Umwelt. Sie tragen dazu bei, dass die Leute viel weniger Auto fahren, weniger CO² produzieren und mehr Parkraum in den Städten entsteht. Wussten Sie, dass mindestens 6 Lasten e-Bikes auf einen Autoparkplatz passen? Lesen Sie mehr über e-Bikes und die Umwelt.

 

Sie haben weitere Fragen? Kontaktieren Sie einfach Ihren Experten

Kontakt zu Ihrem Lastenfahrrad-Zentrum